Nachrichten - Heft 9-10 2025


Kälteschein bei Elco

Wie funktioniert eine Wärmepumpe? Warum ist Dichtheitskontrolle Pflicht? Welche Rolle spielt die neue F-Gase-Verordnung 2024/573 bei Planung und Wartung? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Teilnehmenden der ersten Kälteschein-Schulung der Kategorie A1, die kürzlich in der ELCO Wärmepumpen Akademie in Hechingen stattfand. Mit der Kategorie-A1-Zertifizierung erfüllen die Teilnehmenden die Anforderungen der EU-Verordnung 2015/2067 sowie der Chemikalien-Klimaschutzverordnung. Das Zertifikat befähigt zur Rückgewinnung, Installation, Wartung und Instandhaltung von Kälteanlagen und Wärmepumpen mit fluorierten Treibhausgasen und brennbaren Kältemitteln ab einer Füllmenge von über drei Kilogramm. Besonders wichtig: Das Seminar behandelt auch die aktuellen Vorgaben der neuen F-Gase-Verordnung 2024/573, die künftig noch strengere Umweltauflagen für Kälte- und Klimaanlagen vorsieht. Das zehntägige Seminar vermittelt umfangreiches Wissen zu thermodynamischen Grundlagen, Umweltauswirkungen von Kältemitteln, Umweltvorschriften, Dichtheitsprüfungen sowie zur sicheren Lagerung und Dokumentation von Kältemitteln. Dabei wird großen Wert auf einen durchdachten Wechsel zwischen Theorie und Praxis gelegt. 


GET NORD 2026: Interesse der Ausstellenden auf Rekordkurs

Bereits über ein Jahr vor der GET NORD 2026 haben sich mehr als die Hälfte der erwarteten Ausstellenden zur einzigen gemeinsamen Fachmesse für Elektro, Sanitär, Heizung und Klima im Norden angemeldet – das entspricht einem Zuwachs von 40 Prozent im Vergleich zum selben Zeitpunkt 2023. Noch deutlicher zeigt sich das Wachstum bei der belegten Fläche: Knapp 80 Prozent des Flächenniveaus der Vorveranstaltung sind bereits vergeben. Die hohe Nachfrage unterstreicht die zentrale Bedeutung der GET NORD als Plattform für Innovation, Austausch und Geschäftsanbahnung. Besonders erfreulich ist, dass viele langjährige Ausstellende und auch zurückkehrende Unternehmen ihre Teilnahme frühzeitig bestätigt haben – ebenso wie zahlreiche neue Unternehmen, die die Messe erstmals als Bühne nutzen möchten. „Die starke Buchungslage ist ein klares Signal: Die GET NORD ist als Plattform für die gesamte Branche ein wichtiger Treffpunkt, um Innovationen hautnah zu erleben und sich über Herausforderungen und Lösungen auszutauschen“, sagt Danny Enwerem, Director der GET NORD. „Wir freuen uns auf eine Messe, die erneut Maßstäbe setzen wird – inhaltlich wie atmosphärisch.“ Die GET NORD 2026 findet vom 19. bis 21. November auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress statt. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein vielfältiges Angebot der ausstellenden Unternehmen, spannende Innovationen und ein umfangreiches Rahmenprogramm freuen.

 


Kredit für Wärmepumpe schon ab 0,01 Prozent Jahreszins  

Wer seine alte Heizungsanlage gegen eine Wärmepumpe tauscht, profitiert nicht nur von staatlichen Zuschüssen von bis zu 70 Prozent der gesamten Kosten – darüber hinaus gibt es Kreditangebote der KfW-Bank, die extrem attraktive Konditionen bieten. Darauf weist Henning Schulz, Sprecher des deutschen Herstellers Stiebel Eltron, hin: „Man kann pro Wohneinheit bis zu 120.000,- Euro aufnehmen – bei einem Jahreshaushaltseinkommen von bis zu 90.000,- Euro zu einem effektiven Jahreszins von 0,01 bei einer Laufzeit von 5 Jahren, 0,38 Prozent bei einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren und immer noch sehr attraktiven 1,64 Prozent mir einer Zinsbindung von 10 Jahren bei einer Laufzeit von 11 bis 25 Jahren“, so der Experte. „Der „Ergänzungskredit kann nur zusätzlich zu einer Zuschussförderung der KfW und/oder des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhr­kontrolle (BAFA), die nach den seit 1. Januar 2024 geltenden Förderbedingungen der Richtlinie „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen“ (BEG EM) erteilt wurden, beantragt werden“, so steht es auf der Homepage der KfW. Schulz: „Im Klartext bedeutet das, dass man einen Förderantrag für die Umrüstung seiner Heizungsanlage stellt und nach der Zusage der Förderung durch die KfW, die in der Regel innerhalb weniger Minuten erfolgt, den KfW-Kredit über seine Hausbank beantragen kann.“ Da Privatpersonen beim Wechsel zur Wärmepumpe aktuell auf jeden Fall mindestens 30 Prozent Förderung bekommen, sei eine Förderzusage derzeit sicher.
Welche Wärmepumpenanlage für das eigene Zuhause geeignet ist, lässt sich leicht mit einem Frage-Antwort-Tool auf der Homepage des Herstellers herausfinden.

www.stiebel-eltron.de/angebotsservice

 


Upgrade auf 1 Million Artikel bei REISSER

Von 85 000 auf 1 Millionen – und das in nur einem halben Jahr: Im REISSER Onlineshop wurde das Artikelangebot nun sehr deutlich erweitert. Seit dem 06. August können Kunden von deutlichen Mehrwerten profitieren – neben der Produktvielfalt auch von weiteren Services und Funktionen. Damit ist dem SHK-Großhändler der nächste erfolgreiche Schritt in der digitalen Welt gelungen. Gesucht, gefunden, bestellt: Der Onlineshop des Großhändlers existiert bereits seit mehr als 20 Jahren, regelmäßig wurde das Angebot optimiert und umgebaut. 85 000 Artikel waren zuletzt erhältlich – doch damit wollte sich das Unternehmen nicht mehr zufriedengeben. „Wenn ein bestimmtes Produkt nicht online war, mussten unsere Kunden extra eine Anfrage stellen, uns mailen oder anrufen. Jetzt sind die Produkte über die Werksnummer verfügbar, sichtbar, auffindbar“, erklärt Marketingleiter Patrick Preiß. Er hat das Projekt angestoßen und geleitet. Seit Dezember 2024 war das vierköpfige Team unter der Projektkoordination von Paul Haaf intensiv damit befasst. Preiß: „Auffindbarkeit und Einfachheit, Schnelligkeit und Verfügbarkeit sind im Onlinegeschäft das A und O. Wir konnten das alles nun weiter updaten und upgraden – da können alle Beteiligten stolz sein und ich ziehe meinen Hut, was wir in so schneller Zeit geschafft haben.“ Das Ziel: mehr Artikel direkt im Shop schnell bestellen zu können. Neben der Weiterentwicklung des Onlineshops standen dabei die Verbindung zur Handwerkersoftware Datanorm und die vielfältigen Funktionen im Fokus.

Reisser Team

Sickertunnel CaviLine überzeugt nach 5 Jahren Betrieb

Fünf Jahre nach der Inbetriebnahme der Versickerungsanlagen an der Lokhalle Freiburg bestätigen die Erfahrungen aus dem Betrieb: Die Anlage ist leicht zugänglich, inspizierbar und wartungsfreundlich. Ein neuer Film unter www.mall-umweltsysteme.at/unternehmen/mall-tv/regenwasserbewirtschaftung/regenwasserversickerung/ zeigt anschaulich, wie der Einstieg in den Tunnel erfolgt und wie leicht sich der Zustand der Anlage überprüfen lässt. Der Bebauungsplan sah vor, dass anfallende Niederschläge möglichst auf dem eigenen Geläuf versickern sollten. Da das gesamte Kulturdenkmal nachhaltig saniert wurde, war für Eigentümer Lars Bargmann klar, dass dann auch für das Regenwasser nur eine nachhaltige und umweltfreundliche Versickerungslösung in Frage kommt. Deshalb wurden im Norden und Süden des Gebäudekomplexes 2020 zwei unterirdische Versickerungsrigolen aus CaviLine-Tunnelelementen eingebaut. Den Bauherrn hat damals vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis der Mall-Lösung überzeugt. Aber er sieht auch heute noch zwei entscheidende Vorteile, nämlich leichte Wartung und Begehbarkeit der Anlage. Sein Fazit: „Die Entscheidung würde ich heute wieder so treffen.“ Der Sickertunnel aus Stahlbeton kombiniert eine hohe Versickerungsleistung mit einer stabilen, flächigen Bauweise und ist deshalb besonders wirtschaftlich. Je nach Anforderung kann er beliebig erweitert und mit einer Behandlungsanlage kombiniert werden.


Geberit spart Ressourcen mit optimierten Verpackungen 

Sie türmen sich in den Lagerhallen, in den Lieferwagen der Spediteure und vor den Hauseingängen – um anschließend entsorgt zu werden. Die Rede ist von Verpackungen, Einlagen aus Wellpappe, Schutzfolien und Beuteln. Geberit verfolgt ein klares Ziel: das Verpackungsmaterial bis 2030 um 10 Prozent im Vergleich zu 2023 zu reduzieren. Verpackungen aus Kunststoff sollen bis dahin mindestens 35 Prozent recyceltes Material enthalten. Beispiel Dusch-WC: Geberit hat die Verpackungen der Sanitärprodukte reduziert. Trotz gleichbleibendem Schutz der Inhalte kommen sie mit weniger Karton aus. Dadurch sind die Verpackungen kleiner und leichter geworden. Das hat Vorteile für die Kunden und die Umwelt. Geberit verfolgt seit 2023 eine neue Verpackungsstrategie. Demnach sollen Verpackungen systematisch so optimiert werden, dass sie sowohl die Anforderungen der Kunden als auch jene des Produktmanagements, der Logistik, des Marketings und der Gesetzgebung erfüllen. Im Rahmen der neuen Strategie wird bei Geberit Verpackungsmaterial Schritt für Schritt reduziert und nach Möglichkeit mit Rezyklat angereichert. Geberit arbeitet daran, Verpackungen insgesamt zu optimieren, Produktgruppe für Produktgruppe. Ziel: das Verpackungsmaterial bis 2030 um 10 Prozent im Vergleich zu 2023 zu reduzieren. Verpackungen aus Kunststoff sollen bis dahin mindestens 35 Prozent recyceltes Material enthalten.


Schütz Energy Systems erweitert Fertigungskapazitäten

Schütz Energy Systems erweitert seine Fertigungskapazitäten am Standort Ransbach-Baumbach (Westerwald) um zwei Rohrfertigungslinien und verdoppelt nahezu sein Polystyrol-Lagerkapazität für die EPS-Produktion. Der Spezialist für Raumklima- und Lüftungslösungen unterstreicht damit die Unternehmensstrategie einer besonders hohen eigenen Fertigungstiefe und das Bekenntnis für 100 % Made in Germany. Seit mehr als 60 Jahren entwickelt und produziert Schütz innovative Lösungen in der Haustechnik. Aktuell baut Schütz seine Fertigungskapazität am traditionellen Standort aus: Dafür erweitert Schütz seine Produktion um zwei weitere Rohrlinien – eine PE-RT-Linie bereits seit Ende 2024 und eine PE-Xa seit Juni 2025. Beide Kunststoff-Rohrtypen, die Schütz hier produziert, sind fünfschichtig, sauerstoffdicht und unterliegen strengen Inhouse-Qualitätskontrollen. Während es sich beim PE-RT Rohr um ein unvernetztes Rohr handelt, verfügt das vernetzte PE-Xa Rohr über eine erhöhte Betriebsbelastbarkeit: Dafür werden im Produktionsprozess die Polymerketten chemisch miteinander verbunden, um eine besonders hohe Robustheit und Temperaturbeständigkeit zu gewährleisten. Darüber hinaus errichtet Schütz zur Sicherstellung der erhöhten Fertigungskapazität in der Herstellung von Dämmplatten weitere vier Silos für Polystyrol, dem Rohstoff für EPS (Expandiertes Polystyrol).

www.schuetz-energy.net

 


tecalor launcht neuen digitalen Auftritt für Fachkunden

Der Wärmepumpenanbieter tecalor präsentiert einen komplett überarbeiteten digitalen Auftritt speziell für Fachkunden und Branchenexperten. Mehrere Monate Arbeit und eine Menge Erfahrung sind in das neue digitale Zuhause für Partner und Kunden geflossen, das ab jetzt unter fachkunden.tecalor.de erreichbar ist. Die neue Plattform ist das Experten-Pendant zu dem im April 2024 gelaunchten Privatkundenauftritt (waermepumpe.tecalor.de) und ist inhaltlich wie optisch auf die Bedürfnisse von Fachkunden und Branchenexperten zugeschnitten. Auf der neuen Website werden tecalor-Partner und SHK-Experten noch besser im Arbeitsalltag unterstützt – von der Beratung und Planung über Installation und Wartung bis hin zur Weiterbildung. Mit dem neuen Portal finden Businesspartner des Unternehmens alle relevanten Informationen rund um das tecalor-Produktportfolio und das umfangreiche Serviceangebot deutlich schneller und übersichtlicher. Damit unterstützt tecalor nicht nur die tägliche Arbeit, sondern schafft auch die Basis für weiteres Wachstum im Fachkundengeschäft: „Wir setzen noch intensiver auf zugeschnittene Inhalte und Angebote. Außerdem wollen wir unsere ohnehin schon enge Kommunikation zu unseren Partnern durch schnell auffindbare Kontaktmöglichkeiten und persönliche Ansprechpartner weiter verbessern“, erklärt Julian Höner, Geschäftsführer tecalor, „Wir bieten nicht nur Inhalte, sondern konkrete Unterstützung bei allen Arbeitsschritten.“

www.fachkunden.tecalor.de

 

 


Neuer 3D Waschtisch-Konfigurator von KWC Professional. 

Individuelle Waschplatzkonzepte für optimale Raum- und Nischennutzung sind bei Neubauvorhaben und Modernisierungen gleichermaßen gefragt. Elegante Waschlösungen aus Mineralgranit (MIRANIT) bringen Flexibilität und Vielfalt in moderne Sanitärräume. Optimale Unterstützung bei der Planung liefert der neue 3D Waschtisch-Konfigurator von KWC Professional. Die Nutzerinnen und Nutzer erleben direkt online, wie der gewünschte Waschtisch in 3D entsteht und gelangen in wenigen Schritten zur Waschlösung nach Maß. Im Online-Tool von KWC Professional stehen über 20 verschiedene Muldendesigns zur Auswahl. Die filterbaren Grundformen, vom akzentuierten Viereck über das Stadion-Oval bis zum harmonischen Kreisrund, bieten alternative Gestaltungsoptionen für unterschiedliche architektonische Ansprüche. Dem Ideenreichtum sind dank flexibler Waschtischlänge, Einbauart, frei wählbarer Muldenanzahl und Muldenabständen bis zur Farbauswahl fast keine Grenzen gesetzt. Zusätzlich stehen barrierefreie Lösungen und Spezial-Waschtische für den Krankenhaus- und Pflegebereich zur Auswahl. Die intuitive Benutzerführung leitet die User durch den gesamten Konfigurationsprozess inklusive etlicher Zusatzoptionen, wie Aussparungen oder Bohrungen für Zubehöre, Armaturen und Spender. Nach Abschluss der Konfiguration erhalten die Nutzerinnen und Nutzer eine Richtpreisinformation und die Maßzeichnung des konfigurierten Waschtischs an ihre zur Anmeldung verwendete E-Mail-Adresse. 

www.kwc-professional.com/de

 


Berliner Bürgermeister besucht LG 

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, die Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey sowie Dr. Christoph Ploß, Koordinator bei der Bundesministerin für maritime Wirtschaft und Tourismus, verschafften sich heute im Rahmen der IFA 2025 einen persönlichen Einblick in die neuesten Innovationen von LG Electronics (LG). Empfangen wurden sie von Merlin Wulf (Director Marketing Western Europe), Markus Spodymek (Director & Head of LG Home Appliance Solution) und Daniel Schiffbauer (Director Home Entertainment). „Es ist uns eine große Freude, auch in diesem Jahr hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft bei LG auf der IFA begrüßen zu dürfen. Berlin ist eine Stadt, die für Innovation und Technologie steht, und wir sind stolz darauf, hier unsere neuesten Fortschritte im Bereich der KI-basierten Haushaltslösungen zu präsentieren“, so Merlin Wulf. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Präsentation von „LG AI Home“ und dem MX Spielraum – einem Konzeptfahrzeug, das zeigt, wie die „Affectionate Intelligence“ von LG die Zukunft der Mobilität gestaltet. Der MX Spielraum dient als innovatives Beispiel für die nahtlose Übertragung von KI-gesteuerten Lösungen vom eigenen Zuhause in mobile Umgebungen und umgekehrt. Dank der Plattform ThinQ® ON können Haushaltsgeräte und Fahrzeuge miteinander kommunizieren, sich automatisch an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen und sorgen so für mehr Komfort und Effizienz sowohl zu Hause als auch unterwegs.


Fernwärme neu gedacht

Die aquatherm GmbH stellt mit aquatherm energy twin eine vorisolierte Rohrleitungslösung vor, die einfache Verarbeitung, hohe Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in einem System vereint. Als neue Variante erweitert sie die bereits etablierte aquatherm energy-Produktfamilie und bietet zusätzlich die Vorteile eines kombinierten Vor- und Rücklaufs in einem Mantelrohr – ideal für enge Platzverhältnisse und eine schnelle und platzsparende Verlegung. Dank des integrierten Doppelsystems reduziert sich nicht nur das Aushubvolumen – auch die Installationszeit wird deutlich verkürzt. Das geringe Gewicht der Kunststoffrohre vereinfacht das Handling auf der Baustelle erheblich, insbesondere im Vergleich zu schweren Stahlrohren. Ein eigens in Kooperation mit der Ritmo SPA entwickeltes Muffenschweißgerät sorgt für eine besonders einfache und schnelle Verbindung: Beide Mediumrohre werden in einem einzigen Arbeitsschritt gleichzeitig verschweißt – das spart bis zu 50 % Zeit im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren. Die Schweißnähte werden synchron gefertigt und automatisch überwacht – für höchste Prozesssicherheit und minimalen Aufwand. Diese Lösung ist weltweit einzigartig und setzt neue Maßstäbe in der Kunststoffschweißtechnik. aquatherm energy twin ist optimal auf moderne Fernwärmesysteme abgestimmt. Die Rohre aus Polypropylen (PP-RCT) sind leicht, korrosionsfrei und besonders temperaturbeständig (dauerhaft bis 75 °C, kurzzeitig bis 100 °C).


Reiner Pauli scheidet als Geschäftsführer bei MEPA aus

Ende des Jahres zieht sich Reiner Pauli, geschäftsführender Gesellschafter der MEPA – Pauli und Menden GmbH, aus dem operativen Geschäft zurück. Nach der mehrheitlichen Übernahme des mittelständischen Unternehmens im Jahr 2023 durch die REHAU Group endet damit zum Jahreswechsel die Leitung durch ein Familienmitglied – dieser Zeitrahmen wurde zur Übernahme festgelegt. Reiner Pauli war es wichtig, diesen Prozess aktiv mitzugestalten, um einen möglichst reibungslosen Übergang der unterschiedlichen Unternehmenskulturen zu ermöglichen. „Die Verbundenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu großen Teilen seit Jahrzehnten für MEPA tätig sind, sowie die Sicherheit deren Arbeitsplätze sind mir ein großes Anliegen. Insofern hoffe ich, einen positiven Beitrag zu einem erfolgreichen Übergang geleistet zu haben“, so Pauli. Die operative MEPA-Geschäftsführung wird künftig von Christian Kuncz und Katrin Schwab-Zettl übernommen. Beide sind mit dem Unternehmen und der REHAU Organisation eng vertraut und stehen für Kontinuität, unternehmerisches Denken und neue Impulse.


Wilo-Industriekonferenz in Venedig

Unter dem Titel „Water – Shaping the Future” haben sich führende Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zur jährlichen Wilo-Industriekonferenz in Venedig versammelt. Auf Einladung des multinationalen Wassertechnologiekonzerns diskutierten die Expertinnen und Experten die zentralsten Herausforderungen im Umgang mit der immer knapper werdenden Ressource und mögliche Antworten darauf. Im Mittelpunkt des Austauschs standen vor allem die Rolle von Künstlicher Intelligenz zur Lösung der Wasserkrise und der europäische Blue Deal. Veranstaltet wurde die Industriekonferenz in Kooperation mit der European Water Association (EWA).
„Wasserknappheit ist längst auch ein europäisches Problem. Die Europäische Union muss sich dieser Wahrheit endlich stellen. Dazu gehört, die Wasserinfrastruktur als genauso kritisch zu betrachten wie die Verteidigungs- und die Energieinfrastruktur“, erläutert Oliver Hermes, President & Global CEO der Wilo Group. „Nur mit einer wirksamen Wasserstrategie und einem Blue Deal als Umsetzungsinstrument gelingt die überfällige europäische Wasserwende.“ Peter Glauner, Regional CEO von Wilo Europe, ergänzt: „Erst, wenn diese politischen Ambitionen angestoßen sind, können sie durch technologische Innovationen der europäischen Wasserindustrie wirksam gehebelt werden.“

 


Auszeichung für REHAU

Große Bühne, feierliche Auszeichnung: Im Rahmen der Red Dot Award Gala 2025 in Essen hat REHAU Window Solutions für das Fenstersystem ARTEVO TERRA den renommierten Red Dot Award in der Kategorie Sustainable Product Design erhalten. Nachhaltige Innovationen und exzellentes Design von REHAU Window Solutions international überzeugen damit erneut auf höchster Ebene. Für die Premiumsystemlösung ARTEVO ist dieser Red Dot Award der insgesamt dritte internationale Designpreis. Er belegt erneut die Überlegenheit der 360° Performance von ARTEVO und liefert ein weiteres überzeugendes Statement an Partner und Kunden. „Die Auszeichnung in Essen unterstreicht das Potenzial der Lösungen von REHAU Window Solutions: Produkte und Services, die nicht nur heute relevant sind, sondern gezielt auf kommende regulatorische und technologische Anforderungen an unsere Partner und Kunden einzahlen. Vor allem die Vorteile bezüglich Design und Nachhaltigkeit überzeugen Architekten, Partnerbetriebe sowie Endkunden gleichermaßen und sind ein Wachstumsfaktor für Fensterprofis“, sagt Carsten Heuer, Chief Executive Officer (CEO) von REHAU Window Solutions.


Peter Gormanns wird Vertriebsleiter Deutschland bei TECE

Zu Januar 2026 übernimmt Peter Gormanns die Verantwortung als Vertriebsleiter für den deutschen Markt. Er folgt damit auf Peter Fehlings, der diese Funktion bisher zusätzlich zu seiner Tätigkeit im Vorstand innehatte. Peter Gormanns wird von der Hans Sasserath GmbH & Co. KG (SYR), wo er über 27 Jahre als Vertriebs- und Marketingleiter tätig war, zur TECE SE wechseln. Mit seiner umfassenden Expertise in Vertrieb, Marktstrategie und Kundenbindung soll er die Marktposition des Unternehmens in Deutschland weiter stärken und ausbauen. „Mit Peter Gormanns gewinnen wir eine erfahrene und in der Branche hochgeschätzte Persönlichkeit für TECE“, so Peter Fehlings, Sprecher des Vorstands der TECE SE. „Sein tiefes Marktverständnis und seine fundierte Erfahrung in Vertrieb und Marketing sind eine große Bereicherung für unsere Organisation.“ Gormanns tritt damit die Nachfolge zweier Führungspersönlichkeiten an: Vor Peter Fehlings hatte bereits Hans Joachim Sahlmann den deutschen Markt für TECE über drei Jahrzehnte erfolgreich aufgebaut und gestaltet. Mit dieser Entscheidung setzt TECE auf eine starke Führung für den wichtigen Heimatmarkt – verbunden mit dem Anspruch, Bewährtes fortzuführen und zugleich frische Impulse einzubringen.

 


Daniel Föst ist neuer Hauptgeschäftsführer des ZVSHK

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat zum 8. September 2025 den Fachmann für Gebäudeenergie und Hochbau, Kommunikationsexperten und früheren Bundestagsabgeordneten Daniel Föst zum neuen Hauptgeschäftsführer berufen. Mit ihm übernimmt nach Überzeugung des ZVSHK-Vorstandes eine Führungspersönlichkeit mit langjähriger Managementerfahrung, ausgeprägtem politischen Verständnis und einem klaren Blick für die Herausforderungen mittelständischer Strukturen die Leitung des Verbandes.
Daniel Föst bringt umfangreiche unternehmerische und selbstständige Erfahrungen mit – unter anderem als Marketingberater, Kommunikationstrainer und Hochschuldozent. Über viele Jahre hat er Unternehmen, Institutionen und Verbände in Strategie- und Veränderungsprozessen begleitet. Als Landesvorsitzender der FDP Bayern war er zudem verantwortlich für Führung, Organisation und Haushaltssteuerung eines politisch aktiven Mitgliederverbandes mit klaren Gremienstrukturen – eine Erfahrung, die ihn mit den Anforderungen verbandlicher Arbeit bestens vertraut gemacht hat.
In den Jahren 2017 bis 2025 war Föst Mitglied des Deutschen Bundestages. Als bau- und wohnungspolitischer Sprecher seiner Fraktion hat er sich intensiv mit Fragen rund um Klimaschutz, Gebäudetechnik, Wohnraumentwicklung und Fachkräftesicherung befasst. Diese sieben Jahre haben seinen Blick für politische Prozesse geschärft – ein Pluspunkt für die Interessenvertretung des ZVSHK gegenüber Politik und Öffentlichkeit.
Bereits seit April 2025 begleitet Daniel Föst den ZVSHK als externer Berater im Bereich Public Affairs. Mit seinem Amtsantritt als Hauptgeschäftsführer wird er hauptamtlich die operative Führung des Verbandsteams in Sankt Augustin und Berlin übernehmen.
„Mit Daniel Föst gewinnen wir einen Hauptgeschäftsführer, der betriebswirtschaftlich denkt, Führungsstärke mitbringt und ein Gespür für die Menschen hat“, erklärt ZVSHK-Präsident Michael Hilpert. „Die Anforderungen an unsere Branche wachsen – umso wichtiger ist ein starker Verband mit klarer Führung, politischer Anschlussfähigkeit und einem engagierten Team. Daniel Föst erfüllt diese Voraussetzungen – davon ist der Vorstand überzeugt.“
Auch Daniel Föst blickt mit Vorfreude auf die neue Aufgabe: „Das SHK- Handwerk ist systemrelevant für die Wärmewende – aber es braucht bessere Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und eine stärkere politische Stimme. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team Verantwortung zu übernehmen und Impulse zu setzen – klar, verbindlich und lösungsorientiert.“
Mit dieser Personalentscheidung stellt der ZVSHK die Weichen für eine stabile verbandliche Führung, eine schlagkräftige Interessenvertretung und neue Impulse für die Zukunft der Branche – von Digitalisierung über Nachwuchsförderung bis hin zur klimaneutralen Gebäudetechnik.
Andreas Müller, der seit April die Hauptgeschäftsführung interimsweise übernommen hatte, kehrt zurück auf seine Position des Geschäftsführers Technik.


Jetzt ist der Moment, Flagge zu zeigen!

Persönlicher Appell von ZVSHK-Präsident Michael Hilpert zur Deutschen Wärmekonferenz 2025

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 15. Oktober 2025 findet in Berlin die Deutsche Wärmekonferenz statt – ein Schlüsselereignis für alle, die mit der Energie- und Wärmewende in Deutschland zu tun haben. Und damit ganz klar: ein Schlüsselereignis für uns im SHK-Handwerk.
Der ZVSHK ist Mitveranstalter dieser Konferenz, gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Großhandel. Wir haben dafür gesorgt, dass unser Handwerk auf dieser Bühne eine Rolle spielt. Doch damit das Gewicht bekommt, braucht es vor allem eins:                    Eure persönliche Präsenz.
Die Konferenz bringt Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus allen relevanten Bereichen zusammen. Mit dabei sind unter anderem: Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie Katharina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie.
Das ist unsere Chance als Unternehmer, mit der Politik ins direkte Gespräch zu kommen.
Unsere Branche steht unter Druck: Bürokratie, Förderchaos, Fachkräftebedarf, steigende Erwartungen der Kunden. Zugleich soll genau unser Handwerk die Wärmewende schultern – in jedem einzelnen Gebäude, in jedem Quartier, in jeder Kommune.

Die Wärmekonferenz bietet uns:

• eine Bühne, um unsere Erfahrungen aus der Praxis einzubringen
• einen direkten Draht zu denen, die über Gesetze und Förderprogramme entscheiden
• die Möglichkeit, deutlich zu machen: Ohne das Handwerk geht es nicht!

Deshalb mein klarer Appell an alle Kolleginnen und Kollegen: Kommt nach Berlin. Zeigt Flagge. Macht gemeinsam mit uns die Stimme des SHK-Handwerks vernehmbar.
Ich freue mich, viele von Euch am 15. Oktober in Berlin zu sehen – als Teil einer starken, stolzen und zukunftsgerichteten SHK-Branche.

 

Mit kollegialem Gruß

Ihr Michael Hilpert
Präsident des ZVSHK

Hier anmelden: www.zvshk.de/veranstaltungen/detail/deutsche-waermekonferenz-2025