Dornbracht eröffnet neues Studio in Stuttgart
Dornbracht erweitert seine Präsenz im Süden Deutschlands: Gemeinsam mit dem Badspezialisten Wahl eröffnete der Armaturenhersteller das Dornbracht Studio in Stuttgart-West. Auf rund 70 Quadratmetern präsentiert das Unternehmen ab sofort kuratierte Produktlösungen und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten in inspirierendem Ambiente. „Mit dem neuen Studio haben wir einen Ort geschaffen, an dem unsere Produkte unmittelbar erlebbar werden“, so Caroline Schmitt, Geschäftsführung Dornbracht. „Kundinnen und Kunden können ausgewählte Highlights aus unserem Portfolio entdecken und in Ruhe miteinander vergleichen – von unserer neuen Designserie Coya über die Multifunktionsarmatur Hyra für die Küche bis hin zu den Erlebnisduschen Serenity Sky und Aquahalo. Gleichzeitig öffnen wir den Zugang zu den vielfältigen Individualisierungsmöglichkeiten, die unser Geschäftsfeld Dornbracht Atelier bietet. Gemeinsam mit der persönlichen Beratung vor Ort entsteht so ein inspirierendes Umfeld, das neue Perspektiven für maßgeschneiderte Badwelten eröffnet.“ Auch für Gastgeber Wahl steht das Markenerlebnis im Fokus. „Wir freuen uns, Dornbracht so präsent in unseren Räumlichkeiten zu begrüßen“, sagt Geschäftsführer Florian Wahl. „Gerade bei den Produkten von Dornbracht macht das unmittelbare ‚Touch-and-Feel‘ den Unterschied. Unser gemeinsames Ziel ist es, die unvergleichliche Qualität der Produkte spürbar zu machen. Dabei verbindet uns ein gemeinsamer Anspruch an ikonische Gestaltung und wirksame Beratung.“
IMI mehrfach für Heizkörperthermostat neo-K ausgezeichnet
IMI wurde 2026 gleich mehrfach für das smarte Heizkörperthermostat neo-K ausgezeichnet. Neben dem renommierten iF DESIGN AWARD erhielt das Produkt auch den Red Dot Design Award sowie den Plus X Award. Mit seinem klaren, minimalistischen Design und der hochwertigen Verarbeitung fügt sich der neo-K nahtlos in Wohn- und Gebäudekonzepte ein. Die innovative Hybridtechnologie des Heizkörperthermostats kombiniert mechanische Präzision mit moderner Elektronik und ermöglicht so eine zuverlässige, energieeffiziente und geräuscharme Temperaturregelung. Der neo-K adressiert dabei gezielt zentrale Herausforderungen herkömmlicher Smart-Heating-Lösungen: In der Praxis werden diese häufig aufgrund von Wartungsaufwand oder eingeschränkter Betriebssicherheit nicht konsequent genutzt. Dank seines hybriden Funktionsprinzips bleibt die Temperaturregelung jedoch auch bei Batteriewechsel zuverlässig erhalten – ein entscheidender Vorteil für Installateure und Betreiber. Gleichzeitig trägt die Lösung dazu bei, das Einsparpotenzial intelligenter Heizsysteme besser auszuschöpfen: Diese können den Energieverbrauch mit neo-K um bis zu 15 % reduzieren. Der präzise und effiziente Betrieb des Heizkörperthermostats unterstützt somit aktiv die Senkung von CO₂-Emissionen und Betriebskosten.
ZVSHK Hauptgeschäftsführer Daniel Föst bei Stiebel Eltron
Der Hauptgeschäftsführer des ZVSHK, Daniel Föst, war jetzt zu Gast bei Stiebel Eltron am Hauptsitz des Unternehmens in Holzminden. Im Mittelpunkt des Austauschs mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung Dr. Kai Schiefelbein, Vertriebs- und Marketing-Geschäftsführer Heinz-Werner Schmidt sowie Dr. Hendrik Ehrhardt aus dem Bereich Public Affairs, standen die aktuellen Herausforderungen im Heizungsmarkt, die Zukunft des Handwerks und die notwendigen politischen Rahmenbedingungen für die Wärmewende. „Wir wollen das, was Sie auch wollen: In Ruhe Heizungen modernisieren – und die Wärmepumpe wird sich als leistungsstarke Technik im Heizungskeller weiter durchsetzen“, betonte Föst im Gespräch. Einigkeit bestand darin, dass der Markt nach bewegten Jahren vor allem Verlässlichkeit und klare Rahmenbedingungen brauche, damit Handwerk und Industrie wieder planbar arbeiten können. Ein zentrales Thema war die Situation der SHK-Betriebe. Die größte Herausforderung liege derzeit in der konkurrenzfähigen organisatorischen Aufstellung eines Betriebs – Möglichkeiten der Digitalisierung und künstlicher Intelligenz gelte es zu nutzen. Viele Betriebe seien hier bereits gut aufgestellt und nutzten digitale Werkzeuge, um effizienter zu arbeiten und ihre Prozesse zu verbessern – Partner von Stiebel Eltron beispielweise können auf ein ganzes Ökosystem von digitalen Tools setzen, die gleichzeitig auch untereinander intelligent vernetzt sind und den bürokratischen Arbeitsaufwand so spürbar verringern. Auch bei der Bewertung der energiepolitischen Rahmenbedingungen schlagen beide Branchenbeteiligte in die gleiche Kerbe. Föst formulierte eine klare Erwartung an die Politik: „Den größten Hebel, den die Bundesregierung hat, ist der Strompreis. Der Strompreis muss runter.“ Mit wettbewerbsfähigen Strompreisen könne die Wärmepumpe ihre Vorteile voll ausspielen und der Modernisierungsmarkt wieder an Aufwind gewinnen.
Perma-trade Preisträger des German Innovation Awards
Am 12. Mai wurden die Gewinner des diesjährigen „German Innovation Awards“ ausgezeichnet – darunter auch die permasoftplus Anwendung von perma-trade Wassertechnik. Die Kombi-Lösung zur Anlagenwasseraufbereitung ermöglicht eine Entsalzung und Sauerstoffzehrung in einem Arbeitsgang und trägt damit maßgeblich zum Rundumschutz und energieeffizienten Betrieb von Heizungsanlagen bei. Ausgezeichnet wurden Produkte und Projekte, die konkrete Herausforderungen adressieren, sich klar vom Bestehenden unterscheiden und ihre Praxistauglichkeit bereits unter Beweis gestellt haben. Entscheidend sei laut Jury das überzeugende Zusammenspiel von Nutzerorientierung, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, technischer Reife und Zukunftsfähigkeit. In der Begründung der Jury heißt es: „Permasoftplus bietet eine einzigartige Lösung, die Salze und Sauerstoff in nur einem Schritt entfernt und so den Schutz der Heizungsanlage deutlich erhöht. Diese innovative Kombination vermeidet nachhaltig Magnetitschlamm und Korrosionsschäden und optimiert gleichzeitig die Energieeffizienz. Die Anwendung ist einfach und sicher, erfüllt die Anforderungen der VDI-Richtlinie 2035 und garantiert somit Verlässlichkeit für Betreiber. Regional hergestellt und ohne chemische Zusätze an das Anlagenwasser, verbindet die Technologie Nachhaltigkeit mit hoher Qualität. So ermöglicht permasoftplus eine langlebige und effiziente Heizungswasseraufbereitung bei minimalem Aufwand.“
Bundesweites Schulungsprogramm bei ELCO
Wer Wärmepumpen und moderne Heizsysteme fachgerecht planen, installieren und warten will, braucht aktuelles Praxiswissen – idealerweise direkt vor Ort. Genau hier setzt ELCO mit seinem Schulungsprogramm ELCO EXPERIENCE an: 2026 bietet das Unternehmen Fachseminare, Weiterbildungen und Zertifizierungen bundesweit an zahlreichen regionalen Standorten an. Ergänzt wird das Angebot durch die ELCO Wärmepumpen Akademie in Hechingen, in der spezialisierte Trainings und vertiefende Praxisschulungen stattfinden. Mit dem Schulungsprogramm ELCO EXPERIENCE verfolgt ELCO einen klar strukturierten Qualifizierungsansatz: von Grundlagenkursen zur Planung und Installation von Wärmepumpen über Regelungssysteme und Brennwerttechnologie bis hin zu Sonderschulungen sowie Zertifizierungen wie VDI 4645 P/E und Kälteschein. Damit richtet sich das Programm gezielt an unterschiedliche Zielgruppen in der SHK-Branche, von Einsteigern über Monteure und Meister bis hin zu erfahrenen Fachpartnern und Kundendiensttechnikern. Die Schulungsangebote laufen bereits seit Januar und werden über das ganze Jahr fortgesetzt. Fachpartner finden Angebote in Augsburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Hamburg, Hannover, Hechingen und Nürnberg.
Der japanische Sanitärexperte TOTO entwickelt Sanitärlösungen, die durch universelles Design für alle Menschen zugänglich, komfortabel und einfach zu bedienen sind. Universal Design (UD) bedeutet, Produkte und Räume so zu gestalten, dass sie allen Menschen dienen – unabhängig von Alter, Geschlecht, körperlichen Fähigkeiten oder individuellen gesundheitlichen Bedürfnissen. TOTO verfolgt diesen Ansatz seit Jahrzehnten und hat ihn nun im eigenen Universal Design Studio systematisiert. Dort entsteht Gestaltung, die sich an realen Nutzungssituationen orientiert und weit über technische Normen hinausgeht. Anhand folgender Beispiele wird sichtbar, wie dieser Anspruch im Alltag einer vielfältigen Gesellschaft wirksam wird und welche Rolle konsequente Nutzerorientierung bei der Planung moderner Sanitärräume spielt. TOTO stellt den Menschen ins Zentrum jedes Gestaltungsschritts. Im Universal Design Studio arbeiten Fachleute aus Design, Architektur, Technik, Produktentwicklung und Anthropometrie – der Lehre von den Maßen des menschlichen Körpers – eng zusammen, um Produkte und Räume für möglichst viele Menschen zugänglich und benutzerfreundlich zu gestalten. Entscheidungen basieren nicht auf Annahmen, sondern auf Tests mit Nutzerinnen und Nutzern mit unterschiedlichsten Bedürfnissen. Sie prüfen, ob Orientierung, Bedienlogik, Bewegungsabläufe und Sicherheitsaspekte stimmig sind. Dieses Verfahren stellt sicher, dass Produkte und Raumkonzepte in alltäglichen Situationen funktionieren – im Privatbad ebenso wie in hochfrequentierten öffentlichen Bereichen.
Erfolgreiche Teilnahme am SIHK-Projekt „Energie-Scouts“
Drei Auszubildende von Spelsberg haben im Rahmen des Projekts „Energie-Scouts“ der SIHK zu Hagen unter Beweis gestellt, wie nachhaltiges Engagement und praxisorientiertes Lernen erfolgreich miteinander verbunden wird. Lisa Burzynski-Müller, David Rittinghaus und Julian Westmeier nahmen an dem Programm teil. Denn für das entwickelte Projekt, das sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile für das Unternehmen bietet, erhielten die Nachwuchskräfte den Sonderpreis für Biodiversität. Das Projekt „Energie-Scouts“ vermittelt Auszubildenden in vier verschiedenen Workshops fundiertes Wissen zu Energie- und Ressourceneffizienz. Dabei profitieren die Teilnehmenden von praxisnahen Impulsen durch Expertinnen und Experten. Die Energie-Scouts von Spelsberg setzten gleich an mehreren Stellen an: Im gewerblichen Bereich analysierten sie mithilfe eines SIHK-Messgeräts die Druckluftsysteme und identifizierten insgesamt 14 Leckagen. Durch deren Behebung können jährlich nahezu 5.000 Euro eingespart werden. Darüber hinaus entwickelten die Auszubildenden ein Konzept zur Förderung der Biodiversität auf dem Firmengelände. Geplant ist die Renaturierung eines bislang ungenutzten Löschteichs, der künftig als naturnaher Lebensraum für heimische Tier- und Pflanzenarten dienen soll. Dieses Vorhaben trägt zur ökologischen Aufwertung des Standorts bei und verbessert gleichzeitig auch nachhaltig die Umweltbedingungen vor Ort.
